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Einsatz in Mannheim bei Landesspielen Special Olympics Baden-Württemberg 2022

Gerade 3 Wochen sind die Nationalen Spiele der Special Olympics in Berlin vorüber und schon waren wieder Pétanque-Spielerinnen im Einsatz.

Blick in die Halle

Bei den aus dem letzten Jahr verschobenen Landesspiele in Baden-Württemberg der Special Olympics konnten nach den Nationalen Spielen schon wieder Verbandsangehörige sich als Schiedsrichterinnen bewähren. Elisabeth Fenne und Christina Kroll, beide Mitglieder des TSV Badenia Mannheim, hatten zusammen mit Petra Schausen, Turnierleiterin des SOD LV Baden-Württemberg, die Berta-Benz-Halle in Mannheim für den Wettbewerb im Boccia vorbereitet und unterstützten tatkräftig und mit der richtigen Art und Weise die Wettbewerbe im Einzel, Doppel und im Team vom 13.-15. Juli 2022.

Elisabeth im Einsatz

18 Starterinnen und Starter mussten im Klassifizierungwettbewerb ihre Leistungsfähigkeit beweisen und Christina und Elisabeth hatten zusammen mit vielen Volunteers einiges zu messen bevor es in die verschiedenen Leistungsklassen der einzelnen Wettbewerbe ging.

Christina zeigt Punktzahl an

Die Freude der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist ansteckend und unsere beiden tatkräfigen Schiedsrichterinnen berichteten auch danach völlig begeistert von der tollen Atmosphäre und den fairen Wettspielen.

Ein überglücklicher Steffen mit seinem Partner Thomas und Elisabeth

Besonders hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang, dass ein Vereinsmitglied der Bouleabteilung der Badenia kursfritstig wegen einer Vakanz im Starterfeld noch in die Spiele eingreifen und völlig überraschend dann mit einer Silbermedaille ausgezeichnet werden konnte. Steffen Langer von der TSV Badenia 1889 Feudenheim hat als Nachrücker teilgenommen und auf Anhieb eine Silbermedaille gewonnen. Thomas Knosp von der Lebenshilfe Rastatt/Murgtal/Murgtalwerkstätten, ein erfahrener, routinierter Bocciaspieler, durfte sich über seine zweite Goldmedaille freuen. Einen „Herzlichen Glückwunsch“ an beide Athleten!

Petra Schausen war hochzufrieden mit dem Engagement der Helferinnen und Helfer vor Ort, die sich aus jungen Erwachsenen aus Mannheim zusammensetzte. Christina und Elisabeth wurden in diesem Zusammenhang auch gleich umworben, um im nächsten Jahr bei den Special Olympics World Games Berlin 2023 mitzuwirken.

Medaillen werden im Namen des DBBPV verliehen

Bei der anschließenden Verleihung der Medaillen konnte Jürgen Hatzenbühler, Bundesgeschäftsführer DBBPV, viele zufriedene und fröhliche Gesichter wiedersehen, da einige Teilnehmer auch schon bei den Nationalen Spielen in Berlin dabei waren.

Mit der obligatorischen LaOla für das Podium wurden dann noch alle Teilnehmer und auch Sieger gefeiert.

Wieder eine gelungene Veranstaltung und ein toller Einsatz von Verbandsangehörigen der in unserem Spitzenverband die Inklusion leben läßt.

Die nationalen Spiele der Special Olympics Berlin 2022

Eine Woche lang, vom 19. bis zum 24. Juni 2022, fanden die Nationalen Spiele
der Special Olympics Deutschland statt, die auch mit Unterstützung von
Ehrenamtlichen Helfern des DBBPV, des DPV und seinen Landesverbänden für alle
zu einem unvergesslichen Erlebnis wurden.

Renate beim Einsatz auf der Bahn

Eine Woche mit persönlichen Höhepunkten, selten so intensiv erlebten
Emotionen und mit Sportlerinnen und Sportler, die bei hochsommerlichen
Temperaturen Höchstleistungen vollbrachten.

In der Sportart Boccia mit dem Regelwerk der SOD waren rund 220 Athletinnen
und Athleten in bis zu 14 Leistungsklassen am Start und spielten auf 14 Bahnen
in der Rudolf-Harbig-Halle, in unmittelbarer Nähe zum Olympiastadion Berlin, im
sportlich fairen Wettbewerb um die Platzierungsschleifen und Medaillen. Dabei waren
Wettbewerbe im Einzel, Doppel und Team angesetzt, sowie in der Disziplin
Unified-Partners.

Dieter immer korrekt gekleidet: Sports Official

Die diesjährigen Spiele waren zugleich die „Generalprobe“, für die im
nächsten Jahr stattfindenden Special Olympics World Games 2023 und so waren,
das Lokale Organisations-Komitee und alle Beteiligten besonders gespannt, wie
eine solche Veranstaltung zwar ohne Publikum aber ansonsten unter „World
Games“ Bedingungen nach der Pandemie zu organisieren sein wird. Das unter
diesen Vorzeichen nicht alles rund laufen würde, war schon im Vorfeld zu
erahnen, aber die Möglichkeit das Zusammenspiel der unterschiedlichen
organisatorischen Bereiche, wie Wettbewerbsorganisation, Verpflegung,
Kommunikation aber auch der „Ernstfall“ mit dem Einsatz des
internationalen Reglements zu testen, zeigten Stärken und Schwächen der
Planungen auf und helfen so die „World Games 2023“ noch besser
vorzubereiten.

Philipp Lahm, Fussball-Weltmeister und ehemaliger Kapitän der Deutschen Nationalmannschaft, übergibt Medaillen

Trotz aller hier kurz aufgezeigten Hemmnisse muss man aber vor allem die
Athletinnen und Athleten, Betreuer und Helfer hervorheben, die dieser
Veranstaltung mit sportlichem Ehrgeiz, Freude über das Erreichte und durch eine
Herzlichkeit im Umgang einen Stempel aufdrückten, den man selten so bei solch
großen Veranstaltungen findet.

Auch im Namen des DBBPV wurden Medaillen übergeben

Einen essenziellen und überragenden Anteil brachten aber auch unsere
Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter hier ein, die trotz hoher Intensität bei
der Zahl der Spiele immer einen qualitativ hochwertigen und menschlich
einwandfreien Einsatz zeigten. Geduld, Empathie und Improvisationskunst waren
trotz körperlicher Beanspruchung durch die langen Tage immer auf einem
Spitzenlevel, und das Zusammenspiel Aller in Situationen, die ganz besonders
herausforderten machte diese Arbeit zu einem 100% Erfolg für uns alle. So viel
gesellschaftliches Engagement dermaßen konzentriert findet man nicht oft und
kann es gar nicht hoch genug bewerten.

VIELEN DANK! dafür.

Unsere Schiedsrichter*innen! VIELEN DANK!

Viele unserer Schiedsrichter*innen haben schon jetzt ihre Unterstützung auch
bei den World Games zugesagt, um aber die personelle Situation entspannter zu
gestalten und die Einzelbelastung etwas niedriger ausfallen zu lassen suchen
wir nach wie vor Freiwillige, die diese einzigartige Veranstaltung auch im
nächsten Jahr mit unterstützen. Im Gegensatz zum Einzelschiedsrichter bei
vielen Sportarten hier ist ein Team am Spielfeld gefragt und neben bewährten
„Hauptschiedsrichter*innen“ werden Flaggen- und
Linienschiedsrichter*innen ebenfalls gesucht.

Die Bilder dieses Artikels wurden und von Ilka Hasse dankenswerter bereitgestellt,
da vielen von uns auf Grund der Aufgaben vor Ort es gar nicht möglich war noch
Fotos zu machen. Ilka war mit einer großen und erfolgreichen Gruppe als
Betreuerin und Coachin vor Ort und konnte mit ihren Athlet*innen sehr viele
Erfolge feiern.

Wer Informationen sucht oder sich gar beteiligen möchte wendet sich mit dem Stichwort „Special Olympics World Games“ an Jürgen Hatzenbühler bgf@dbbpv.de und wird dort weitere Informationen erhalten.

Special Olympics – Nationale Spiele Berlin 2022

Tolle Spiele, tolle Truppe, unvergessliches Erlebnis

Nachdem der DBBPV mit Special Olympics Deutschland (SOD) 2021 eine Kooperation für die Nationalen Spiele 2022 und die WORLD GAMES 2023 Berlin eingegangen war, konnte man innerhalb kurzer Zeit über die Mitgliedsorganisationen Deutscher Pétanque Verband mit seinen Landesverbänden eine ganze Reihe von Schiedsrichtern der Sportarten Pétanque für die Nationalen Spiele vom 19. bis 24. Juni als Technical Officials (Hauptschiedsrichter) gewinnen.

Seit Beginn dieses Jahres wurden sie in eigens erstellten Webinaren mit den Regeln und Besonderheiten dieser Sportart und Spielen geschult und erleben nun gerade ihren Einsatz.

Die Besonderheit dieser Spiele ist natürlich, dass hier das Wort „Teilhabe“ und auch „Inklusion“ besonders großgeschrieben wird. Bis zu 4000 Athletinnen und Athleten mit geistiger und mehrfacher Behinderung, davon über 200 beim Boccia, treffen sich in diesem Jahr bei den alle 4 Jahre stattfindenden Nationalen Spielen, um in 20 Sportarten in den Wettbewerben ihre besten Leistungen zu zeigen.

3500 Freiwiliige und Ehrenamtliche bereiten mit dem Lokalen Organsationskomittee (LOC) in diesem Jahr damit auch schon die Special Olympics World Games 2023 Berlin vor.

Der Anteil unserer Schiedsrichter ist dabei gar nicht hoch genug zu bewerten und wir sind stolz und froh darüber, unter unseren Verbandsangehörigen hier eine solch große Solidarität und Bereitschaft zur Übernahme einer großen Gesellschaftlichen Aufgabe zu finden.

Noch 2 Tage liegen vor den Technical Officials, bis alle Athletinnen und Athleten ihre Wettbewerbe bis zu den Finals abgeschlossen haben. Doch schon jetzt sind alle bereit, trotz anstrengender und oftmals auch stressiger Arbeit auch bei den Weltspielen für diese Aufgaben bereit zu stehen.

Wir können an dieser Stelle nur „Zwischendurch“ schon einmal Danke sagen und werden in einem folgenden Bericht noch auf die unglaubliche Leistung dieser tollen Truppe bei diesen tollen Spielen, die für alle ein unvergessliches Erlebnis sein werden, genauer und detailiierter eingehen.

Danke an Dagmar, Gabriele, Judith, Mareike, Petra, Renate, Simone, Hans, Klaus-Dieter, Knut, Rolf, Thomas sowie Petra und Georg von den SOD Landesverbänden.

Ukraine – Krieg gegen unsere Freunde

Es ist schwer, Worte zu finden, für das, was in der Ukraine passiert. Klar ist, was passieren muss.

Folgendes Statement wurde im Namen von Thomas Weikert und Friedhelm Julius Beucher vom DOSB veröffentlicht:

Acht Jahre nach der Invasion der Krim wird erneut direkt nach dem Ende der Olympischen Spiele und kurz vor Beginn der Paralympischen Spiele zu den Waffen gegriffen und der Olympische Frieden gebrochen. Der Deutsche Olympische Sportbund und der Deutsche Behindertensportverband verurteilen den Angriff Russlands auf die Ukraine auf das Schärfste. Wir fordern Russland auf, die kriegerischen Handlungen einzustellen und empfehlen unseren Mitgliedsorganisationen, die Teilnahme an Wettkämpfen und Trainingsmaßnahmen in Russland und den Kriegsgebieten auszusetzen.

Der DBBPV schliesst sich dem uneingeschränkt an.

Wie Boccia auch gespielt wird …

Athletinnen und Athleten stellen stellen die Sportart „Boccia“ in der Spielart der Special Olympics vor.

Die Organisation der „Special Olympics Deutschland“ kurz SOD genannt, hat in einem Video zu einer Spielart der Sportart „Boccia“ von Athletinnen und Athleten vorstellen lassen.

Wie an dieser Stelle schon erklärt, sorgt der vom IOC anerkannte Verband der Special Olympics auf internationaler und nationaler Ebene dafür, dass Menschen mit geistiger Behinderung eine Zugangsmöglichlkeit zu sportlicher Betätigung finden und darüber hinaus auch eine Teilhabe durch unterschiedliche Wettbewerbsformen erlangen, die das Thema Inklusion mit Leben erfüllt.

Die Kooperation des DBBPV mit SOD ist ein wichtiger Baustein in der Verbandsarbeit und bietet viele Möglichkeiten der Unterstützung.

Die kommenden nationalen Spiele in Berlin vom 18. bis 24. Juni 2022 werden von uns ebenfalls begleitet und schon jetzt konnten wir viele Mitstreiter in den Landesverbänden des DPV finden, die sich mit ehrenamtlichen Leistungen als Schiedsrichter und Offizielle beteiligen werden. In der beginnenden Webinarreihe zu den Regeln des Boccia bei den Special Olympics ist jetzt auch Gelegenheit sich weiterzubilden um dann bei den Spielen aktiv dabei zu sein.

Dies ist ein wichtiger Baustein auch für das nächste Jahr, wo dann die Welspiele des Special Olympics mit tausenden von Teilnehmern stattfinden werden und bei denen auch eine Unterstützung geplant ist.

Interessenten, die an diesem Thema interessiert sind, können sich gerne über ihre Landesverbände oder auch direkt per Mail an den Bundesgeschäftsführer des DBBPV, Jürgen Hatzenbühler wenden, um näheres zu erfahren.

Klare Haltung „Für gesellschaftlichen Zusammenhalt und Demokratie – auch und gerade in der Pandemie“

Positionierung der dsj und des DOSB zu aktuellen antidemokratischen und gewaltvollen Haltungen und Handlungen im Kontext der Corona-Pandemie

Die Deutsche Sportjugend (dsj) und der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) positionieren sich im Sinne des Zusammenhalts und dem Einstehen für demokratische Werte entschieden gegen antidemokratische und nicht selten gewaltsame Haltungen und Handlungen im Kontext der Corona-Pandemie.  

Mit Sorge haben die dsj und der DOSB die Entwicklungen der letzten Wochen und Monate rund um die Proteste gegen die geltenden Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung beobachtet. Der organisierte Sport gründet sich auf dem Gemeinwohl und hat ein hohes gesellschaftliches Verantwortungsbewusstsein. Beides sieht sich in der Coronapandemie harten Zeiten ausgesetzt und die Auswirkungen werden in den Strukturen des Sports, besonders bei den vielen ehrenamtlich tätigen Vertreter*innen, noch lange spürbar sein und einen hohen Zusammenhalt erfordern.  

Mit der Positionierung „Für gesellschaftlichen Zusammenhalt und Demokratie – auch und gerade in der Pandemie“ zeigen dsj und DOSB klare Haltung und stärken insbesondere den vielen Akteur*innen des organisierten Sports den Rücken, die sich solidarisch an der gesamtgesellschaftlichen Aufgabe der Bewältigung der Pandemie beteiligen.

Der DBBPV schließt sich dieser Positionierung voll inhaltlich an.

Positionspapier „Für gesellschaftlichen Zusammenhalt und Demokratie – auch und gerade in der Pandemie“  

Nicht olympisch – aber dabei!

NOV-Vertreter
Oliver Stegemann
ins DOSB-Präsidium gewählt

 

  • Bei den Wahlen zum Präsidium des DOSB wurde neben dem neuen DOSB-Präsidenten Thomas Weikert Oliver Stegemann als einer der DOSB-Vizepräsidenten gewählt.
  • Der Präsident des Deutschen Sportakrobatik Bundes (DSAB) ist der erste Vertreter eines
    nicht-olympischen Verbandes im Spitzengremium des deutschen Sports.
  • DOSB-Mitgliederversammlung beschließt Satzungsänderung: Künftig gibt es regelmäßige Vollversammlungen der nicht-olympischen Verbände.

Mit Oliver Stegemann zieht erstmals in der Geschichte des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) ein Vertreter der nicht-olympischen Verbände (NOV) in das Präsidium ein.

Im Rahmen der 18. Mitgliederversammlung des DOSB am 4. Dezember in Weimar wurde der Präsident des Deutschen Sportakrobatik Bundes neben Thomas Weikert, der mit 86,6 Prozent der Stimmen zum neuen Präsidenten des DOSB gewählt wurde, in das wichtigste Gremium des deutschen Sports gewählt. Weitere Vizepräsident*innen sind Verena Bentele, Kerstin Holze, Stephan Mayer und Miriam Welte.

Der 49-jährige bedankte sich bei den Delegierten für das Vertrauen. „Meine Wahl ist ein wichtiges Signal des deutschen Sports an die Verbände, deren Disziplinen nicht olympisch sind”, so Oliver Stegemann. „Das Signal heißt: Wir wollen gemeinsam Verantwortung übernehmen. Wir wollen gemeinsam alle Facetten des Jugend-, Breiten- und Spitzensports weiterentwickeln. Und ich weiß, dass die NOVs dieses Signal verstanden haben und bereit sind, sich verstärkt einzubringen.”

Dass der gelernte Soziologe den gesamten Sport im Blick hat, konnte er bereits als Vertreter der NOVs in der Sprechergruppe der Spitzenverbände und in der Arbeitsgruppe zur Förderung des nicht-olympischen Sports unter Beweis stellen, wo er diplomatisches Geschick und Durchsetzungskraft stets zu verbinden wusste.
Nun erweitert sich sein Spektrum noch einmal, wenn er künftig im DOSB-Präsidium die Geschicke des gesamten deutschen Sports mitbestimmen wird.

Neben den vorgezogenen Präsidiumswahlen gab es im Rahmen der 18. Mitgliederversammlung des DOSB noch eine ganze Reihe wegweisender Beschlüsse. Für die nicht-olympischen Verbände ist vor allem eine Änderung des § 22 der DOSB-Satzung von entscheidender Bedeutung: Die Delegierten beschlossen einstimmig, dass es künftig neben der Vollversammlung der olympischen Spitzenverbände auch eine Vollversammlung der nicht-olympischen Spitzenverbände geben wird.
Dadurch wird der Blick des DOSB verstärkt auch auf die Aktivitäten der NOVs gelegt, die sich künftig noch intensiver austauschen und ihren speziellen Themen Gehör verschaffen können.

Der DBBPV freut sich sehr das ein NOV-Vertreter ins DOSB Präsidium gewählt worden ist.

Von Olympia zu Special Olympics

Die Olympischen Spiele sind das größte Sportereignis der Welt. Gerade ziehen die Leistungen der Sportler*innen in Tokio Sportfans auf dem gesamten Erdball in ihren Bann – trotz der Herausforderungen durch die Corona-Pandemie. Für Athletinnen und Athleten sind Olympische und Paralympische Spiele der Höhepunkt ihrer Laufbahn.

Für Menschen mit geistiger und Mehrfachbehinderung sind dies die Special Olympic World Games – und diese sind das weltweit größte inklusive Sportereignis. Seit Jahren bemüht sich der deutsche Sport darum, Ausrichter der Olympischen und Paralympischen Spiele zu werden, in Berlin werden sich 2023 mehr als 7.000 Athlet*innen aus mehr als 170 Nationen, 3.000 Begleitpersonen, noch einmal so viele Offizielle sowie etwa 12.000 Familienangehörige. 20.000 Volunteers treffen. Mehr als 300.000 Gäste werden vom 17. bis 24. Juni erwartet.

„Es werden Spiele von Athleten für Athleten, wie es unser Athletensprecher Mark Solomeyer treffend ausgedrückt hat. Wir freuen uns sehr, dass wir dieses Sportereignis in Berlin ausrichten dürfen“, sagt Sven Albrecht, Chef des Organisationskomitees in Berlin. Im Sommer 2021 arbeiten bereits mehr als 70 hoch engagierte Mitarbeiter*innen aus 15 Nationen im Team an der Vorbereitung. Albrecht: „Eines unser großen Ziel ist es, ganz Deutschland mit einzubeziehen. Die Special Olympics World Games sind eine Demonstration für mehr Inklusion in der Gesellschaft. Der Sport mit all seinen engagierten Menschen ist die Organisation, die durch ihre täglich zu erlebende Integrationskraft helfen kann, dieses Ziel zu erreichen.“

Das Organisationskomitee und Special Olympics Deutschland haben das Projekt „170 Nationen – 170 inklusive Kommunen / Host Town Program“ ins Leben gerufen. Städte, Gemeinden und Landkreise sollen Gastgeber für die Delegationen sein vor den Wettbewerben der Weltspiele in Berlin. Weit über 100 Kommunen haben bereits ihr Interesse bekundet, Host Town zu werden und inklusive Projekt vor Ort umzusetzen. Sportverbände und -vereine spielen in dem Projekt eine zentrale Rolle: als starker Partner der Kommune in den Inklusionsnetzwerken und bei der Umsetzung von inklusiven Sportprojekten, aber auch bei der Organisation und Durchführung des Host Town Program.

Und die Sportvereine mit ihren Mitglieder*innen können Treiber sein für eine nachhaltig, inklusive Gesellschaft. Ziel der Special Olympics World Games Berlin 2023 ist es, in ganz Deutschland nachhaltig inklusive Strukturen und Netzwerke zu schaffen.

Der Sport ist dabei ein starker Partner. Gemeinsam mit den Gästen aus aller Welt können Deutschlands Sportvereine mit ihren Kommunen Weichen stellen für ein inklusives Leben in ihrer Heimat.

Wie das funktionieren kann, möchten das Organisationskomitee allen Interessenten in einer digitalen Informationsveranstaltung am 15. September 2021 (Beginn 16:30 Uhr) vorstellen. (Anmeldung unter: https://forms.office.com/r/JQeDE94bLw). Bewerbungen für das Projekt „170 Nationen – 170 Inklusive Kommunen“ sind weiterhin möglich und auch erwünscht (Bewerbungsfrist: 31. Oktober 2021). Dabei können die Sportverein ihre Kommunen ermuntern, indem sie auf ihre kommunalen Politiker oder ihre Kommunalverwaltung zugehen, für mehr Inklusion werben und zur Teilnahme an dem Projekt auffordern.

Für die Sportler*innen der Special Olympics sind die Weltspiele in Berlin ein Höhepunkt ihrer Karriere – für die Menschen in Ihrer Nähe sind die Sportangebote in Ihrer Kommune ein wichtiger Teil für ein erfülltes Leben.

Jugend: Camp der deutschen pétanque jugend

Die deutsche pétanque jugend dpj bietet ein tolles Programm für Jugendliche zwischen 13 und 27 Jahren … Anmeldungen über diesen Link.   Noch nichts vor im Sommer? Lust auf Boule? Auf eine tolle Gemeinschaft? Und gemeinsame Ferien am Sorpesee? Vom 9.-13. August bieten wir ein Sommercamp für Kinder und Jugendliche an. Übernachtet wird im Bootshaus des Landessportbundes NRW am Sorpesee. Hier wird gemeinsam gekocht, geschwatzt, gegrillt und am Lagerfeuer gesessen. Boote und Surfbretter gibt’s auch. Das Programm für die vier Tage können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst mitgestalten. Und natürlich wird neben Training und Bogenschießen einfach auch noch jede Menge Boule gespielt. Das Sommercamp richtet sich an Jugendliche ab 13 Jahren, die schwimmen können. Vorkenntnisse im Boulespiel sind nicht nötig. Die Betreuung erfolgt durch Christian Paffrath (Vizepräsident Jugend im BPV NRW), Laura Caliebe (Jugendgruppenleiterin und U23 Nationalspielerin), Sören Voigt und Jan Mensing (Jugendsekretär in der dpj). Wollt Ihr noch mehr Infos? Dann fragt nach bei Paffi (+49(0)178/3078464, jugend@boule-nrw.de) oder meldet Euch an besten gleich an. Platz haben wir für je acht Mädels und Jungs. 

Das Bootshaus am Sorpesee und das Sport- und Tagungszentrum Hachen bietet vielfältige Möglichkeiten zum Boulespielen (über 20 Plätze), Wassersport (Kanu, Segeln, Surfen, …), Sporttreiben (Sporthallen, Fitnessraum, Kegeln, Tischtennis, Schwimmbad, …) Weitere Infos im Internet: Freizeit & Sportangebote in Hachen – https://www.hachen.nrw/sport-und-tagungszentrum-hachen-startseite/#p8

Inhalt

Training zum Pétanque

  • Kennenlernen für Anfänger
  • Trainingstipps für Fortgeschrittene
  • Turniere, …

Freizeitsport  

  • Sporthallen, Fitnessraum, Schwimmbad
  • Wandern, Boule & Walk, Boule & Bike, —
  • Sorpesee, Kanufahren, …